Nachrichten rund um das Thema Immobilien

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Immobilien-News2019-02-04T08:36:56+00:00

Immobilien-News

Stets aktuell finden Sie auf dieser Seite aktuelle Nachrichten rund um die Themen Vermieten und Verkaufen.

  • Immobilienkauf: Der Speckgürtel ist wieder in

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    Teure Mieten, wenig Platz: Städte werden für viele Bundesbürger immer unattraktiver. Sie zieht es dagegen immer öfter in den ländlichen Raum. Von dieser Stadtflucht profitieren aber nicht alle Kommunen. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat sich die Binnenmigration genauer angeschaut.So haben die Experten des IW ermittelt, dass alle 71 Großstädte seit 2014 Einwohner an die umliegenden Kreise verloren haben. Profiteure sind unter anderem die Kreise Hoch-Taunus-Kreis, Main-Taunus-Kreis im Einzugsbereich der Bankenmetropole Frankfurt am Main sowie die Landkreise Oberhavel, Barnim und Märkisch-Oderland im Nordosten der Hauptstadt Berlin.   Doch von dieser vermeintlichen Stadtflucht profitieren eben nur Kreise und Kommunen, die sich in unmittelbarer Nähe zu Großstädten befinden. In abgelegenen Regionen in Vorpommern aber auch in Westen wie beispielsweise in Cochem-Zell oder dem Märkischen Kreis sinken die Einwohnerzahlen dagegen seit Jahren. Dass die Menschen in den Speckgürtel ziehen, ist kein neues Phänomen. Bereits zwischen 1995 und 2002 wanderten die Bundesbürger verstärkt in die Kommunen rund um die Metropolen wie Berlin, München oder Frankfurt ab.    Quelle: IW © photodune.net
  • Marktdaten: In Deutschland vermieten überwiegend Privatpersonen

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    Laut einer aktuellen Studie des Immobiliendienstleisters Savills aus London leben in Deutschland die Bürger überwiegend in Mietwohnungen. Vor allem in kreisfreien Städten sind 65 Prozent der Wohnungen vermietet.   In ihrer neuesten Studie haben sich die Experten von Savills den deutschen Immobilienmarkt genauer angeschaut. Dabei stellten sie fest: 52 Prozent aller Wohnung werden zur Miete angeboten. Noch höher ist diese Quote in kreisfreien Städten. Absoluter Spitzenreiter ist hier die Hansestadt Rostock: hier liegt der Anteil bei knapp 83 Prozent. Etwas anders zeigt sich die Datenlage in den Landkreisen: hier sind nur 40 Prozent aller Immobilien Mietwohnungen. Weitere Ergebnisse aus der Studie: Zwei Drittel der Mietwohnungen befinden sich im privaten Eigentum, ein Fünftel verwalten die Öffentliche Hand sowie Genossenschaften. Nur knapp 13 Prozent aller Mietwohnungen gehören Privatunternehmen. Das größte Unternehmen – Vonovia – besitzt aktuell 363.000 Wohnungen in Berlin, Dresden sowie Köln, Bonn und Düsseldorf. Quelle: Savills © photodune.net
  • Baubranche: Bei Billigfirmen ist Pfusch vorprogrammiert

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    Seit geraumer Zeit beobachtet der Verband Privater Bauherren (VPB) einen alarmierenden Trend, der im schlimmsten Fall zu einer Gefahr für die neuen Bewohner eines Hauses wird.Denn immer mehr Bauträger greifen aus Gründen des Kostendrucks auf Subunternehmen zurück, deren Bauarbeiter immer öfter allerdings unzureichend oder gar nicht für diese Tätigkeiten qualifiziert sind. Die Folgen: Pfusch am Bau und spätere, teure Folgekosten für die Behebung dieser Fehler. Die Experten des VPB raten Bauherren daher, die Bauverträge vorab von einem unabhängigen Bausachverständigen prüfen zu lassen. Dieser überprüft dabei auch, ob die beauftragten Subunternehmer in der Handwerksrolle eingetragen sind.   Auch wenn der Gesetzgeber die Anforderungen an die Subunternehmer in der Vergangenheit etwas lockerte, sollten vor allem Maurer, Stahlbetonbauer sowie Zimmerleute über die erforderlichen Qualifikationen verfügen. Nur so lassen sich Pfusch am Bau sowie spätere Rechtsstreitigkeiten vermeiden.   Quelle: VPB © photodune.net
  • Energieeffizienz: Taugt Salz als Wärmespeicher?

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    Es ist weltweit verfügbar, für das Würzen von Speisen unerlässlich und bietet als Wärmespeicher enormes Potenzial. Die Rede ist von Salz – und seiner Rolle für die Energiewende.   Denn Salz kann bis zu zehnmal mehr Energie aufnehmen als Wasser. Einziges Problem dabei: Wird dem Salz Wasser entzogen, verklumpt es und kann nur noch maximal drei- bis viermal genutzt werden. Ein neues Patent hat dieses Problem gelöst. Dabei wird jedes Salzkorn mit einer Nanoschicht umhüllt. So kann Wasserdampf in das Salzkristal eindringen, ohne, dass sich die Struktur verändert. In einer Versuchseinrichtung des Energieversorgers Vattenfall in Berlin wird dieses spezielle Nanosalz bereits getestet.    Dabei wird Calciumoxid heißem Wasserdampf zugeführt, welches eine exotherme Reaktion auslöst und das Calciumoxid in Calciumhydroxid umwandelt. Bei diesem Prozess entsteht Wärme von bis zu 530 Grad Celsius. Mit dieser Hitze kann wiederum mittels Wasserdampf eine Turbine angetrieben oder aber die entstandene Wärme ins Fernwärmesystem eingespeist werden. Ist der Vorgang abgeschlossen, wird das Nanosalz mittels eines Elektroheizers getrocknet und der Prozess beginnt von vorn. Neben Vattenfall führt auch das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum derzeit Versuche mit Salzkristallen durch.  Quelle: DLR, Vattenfall © photodune.net
  • Leben & Wohnen: Urteil: Grundstückseigentümer dürfen im Garten keinen Abfall anhäufen

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    Grundstückseigentümer müssen sich auch im eigenen Garten an bestehende Verordnungen und Gesetze halten. Das stellte das Verwaltungsgericht Münster in einem aktuellen Urteil nochmals klar.Konkret ging es in diesem Fall um einen Besitzer eines Grundstücks, der im Garten Plastiktüten, organische Stoffe, gebrauchtes Mobiliar und anderen Unrat lagerte. Da der Müllberg immer weiter wuchs, informierten die Nachbarn das zuständige Ordnungsamt. Diese stellten bei einer Ortsbegehung fest: der Müll muss weg. Dagegen wehrte sich jedoch der Gartenmüllsammler und der Fall landete schlussendlich vor Gericht.   Die Richter am Verwaltungsgericht Münster gaben der Behörde recht (AZ 7 L 1222/16). Durch das Ansammeln von Müll – und insbesondere von organischen Stoffen – werden nicht nur Schädlinge angelockt, sondern es entstehen unter Umständen auch giftige Gase. Zudem verstieß der Umweltsünder gegen bestehende Verordnungen und Gesetze. Das Gericht ordnete daher die Beseitigung des Müllbergs an.    Quelle: Verwaltungsgericht Münster © photodune.net
  • Mieten & Vermieten: Steht die Betriebswohnung vor einem Comeback?

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    Zwei Themen werden in Deutschland seit Monaten eifrig diskutiert: der Wohnraum- sowie der Fachkräftemangel. Abhilfe könnte eine alte Idee schaffen, die vor allem in den Wirtschaftswunderjahren sehr populär war.   Zwei Probleme und eine Lösung: Betriebswohnungen in zentraler Innenstadtlage erleben aktuell eine kleine Renaissance. Denn Unternehmen können sie zu günstigen Konditionen neuen Mitarbeitern anbieten, wenn diese in einer neuen Stadt bezahlbaren Wohnraum suchen. Gleichzeitig wird das Unternehmen als Arbeitgeber für den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs interessanter. Ihren Ursprung haben Betriebswohnungen in der 1960er Jahren. Vor allem große Industriekonzerne wie Mannesmann, Thyssen oder Krupp errichteten für ihre Arbeiter teilweise ganze Viertel mit Betriebswohnungen. In den folgenden Jahrzehnten sank jedoch die Nachfrage nach solchen Wohnungen, da sich die Bedürfnisse und Anforderungen der Arbeitnehmer an der Immobilie gravierend gewandelt hatten.  Quelle: Süddeutsche Zeitung © photodune.net
  • Marktdaten: Geldinstitut rechnet auch in den nächsten Jahren mit steigenden Immobilienpreisen

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    Nach einer Studie der Deutschen Bank wird sich der rasante Anstieg bei den Immobilienpreisen und Mieten auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Bis 2022, so die Experten, könnte der Aufschwung am Immobilienmarkt noch andauern.   Als Gründe für den weiteren Anstieg nennen die Analysten der Studie den boomenden Arbeitsmarkt, die hohe Migration aus dem Ausland, die geringe Anzahl von Neubauwohnungen sowie die niedrigen Zinsen. Als Konsequenz droht nach Einschätzungen der Immobilienexperten die Bildung einer Preisblase am Wohnungsmarkt in Deutschland.   Einen weiteren Grund für den anhaltenden Preisanstieg bei Immobilien sehen die Autoren der Studie in der negativen Differenz zwischen Nachfrage und Angebot. Obwohl 2018 insgesamt 300.000 neue Wohnungen entstanden, fehlen immer noch etwa eine Million Wohneinheiten. Erst 2022 sei damit zu rechnen, dass das jährliche Angebot an Wohnungen die Nachfrage übertreffen werde.   Quelle: Deutsche Bank © photodune.net
  • Immobilienkauf: Vorsicht bei Zwangsversteigerungen

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    Da die Preise für Immobilien mittlerweile nicht nur in Großstädten, sondern auch im Umland sowie ländlichen Regionen steigen, werden für viele Menschen Zwangsversteigerungen immer interessanter. Denn sie gelten im Allgemeinen als Schnäppchenbörse. Doch stimmt das überhaupt?   Laut des Verbandes Privater Bauherren (VPB) trifft das nur eingeschränkt zu. Denn das Einstiegsgebot bei zwangsversteigerten Immobilien richtet sich in der Regel nach dem Wert vergleichbarer Immobilien in direkter Nachbarschaft. Da sind echte „Immobilienschnäppchen“ eher die Ausnahme, als die Regel. Außerdem haben Käufer keinen gesetzlichen Anspruch darauf, das Haus oder die Wohnung vor der Zwangsversteigerung von innen zu besichtigen. Wer die Immobilie erwerben möchte, muss sich mit einer Besichtigung von außen sowie dem gerichtlichen Gutachten zufriedengeben.   Für den Fall, dass der Verkäufer doch einer Besichtigung von innen zustimmt, sollte der Kaufinteressent bei diesem Termin einen Bausachverständigen an seiner Seite haben. Nur der Experte kann schlussendlich eine Empfehlung abgeben, ob der Kaufinteressent an der Zwangsversteigerung teilnehmen sollte.  Quelle: VPB  © photodune.net
  • Energieeffizienz: Breites Bündnis fordert Streichung des Förderdeckels bei Solarstromanlagen

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    Eine Allianz führender Dach- sowie Bundesverbände aus Mittelstand, Handwerk, Energie und anderen Bereichen hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, den Förderdeckel im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) unverzüglich zu streichen.   Nach Ansicht des Bündnisses sind Solaranlagen auf den Dächern von Wohngebäuden ein wichtiger Bestandteil der Energiewende. Der Förderdeckel werde – so die Befürchtung der Allianz – den weiteren Ausbau von Photovoltaik-Dachanlagen bremsen. Das aktuelle Gesetz aus dem Jahr 2012 sieht vor, dass neue Solarstromanlagen auf Dächern dann nicht mehr gefördert werden sollen, wenn die Marke von 52 Gigawatt installierter Solarstrom-Kapazität erreicht wurde. Laut neuesten Berechnungen soll das bereits 2020 der Fall sein.   Was viele Vertreter des Bündnisses besonders ärgert: Die Bundesregierung hatte sich im aktuellen Koalitionsvertrag darauf geeinigt, den Anteil Erneuerbarer Energien bis 2030 auf 65 Prozent zu erhöhen. Laut Branchenexperten steht dieses Ziel allerdings im klaren Widerspruch zum Förderdeckel.   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft  © photodune.net
  • Mieten & Vermieten: Urteil: Hausflur darf nicht als Abstellfläche genutzt werden

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    Schuhregal, Kartons oder alte Flaschen: Viele Mieter betrachten den Hausflur oft als verlängerten Arm ihrer Wohnung. Vermieter sehen dieses Verhalten in der Regel gar nicht gern. In einem Fall aus Köln endete die Sache sogar vor dem Landgericht.Doch was war geschehen? Ein Mieter stellte über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder private Gegenstände in den Hausflur. Obwohl die Vermieterin den Mieter mehrmals schriftlich aufforderte, dies zu unterlassen, änderte dieser sein Verhalten nicht und stellte weiterhin alte Flaschen, Kartons und andere Gegenstände im Hausflur ab, da er glaubte, dass er dazu berechtigt sei. Daraufhin kündigte die Vermieterin das Mietverhältnis. Dagegen klagte der Mieter vor Gericht.Die zuständigen Richter am Landgericht Köln bestätigten die Kündigung (AZ 10 S 99/16). Nach Ansicht der Juristen habe der Mieter durch sein vertragswidriges Verhalten den Hausfrieden über einen längeren Zeitraum gestört. Zudem habe er – laut Mietvertrag – keine Berechtigung gehabt, Gegenstände in den Hausflur zu stellen. Da der Mieter dies auch nach mehrmaligen schriftlichen Aufforderungen nicht unterlies, sei die Kündigung rechtens.Quelle: Landgericht Köln © photodune.net
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